Meine Mutter machte mich darauf aufmerksam, dass es gerade wieder ein Phänomen im Garten zu sehen gibt. Nach dem Frost stehen im Garten überall die kleinen Flieger der Weißbuche im Rasen.
Wie die Wachleute vor dem Buckingham Palast, stehen die Samen der Weißbuche im Rasen.
Alle Jahre wieder, richten sich die Samen selbstständig im Rasen aus und rüsten sich zum Keimen und Wurzeln schlagen.
Die Schwarzäugige Susanne (Thunbergia alata) finde ich jedes Jahr aufs Neue besonders schön.
Am Küchenbalkon, eine Ost-Süd-Ausrichtung gedeiht sie ganz ordentlich. Wärme und Licht sind ihr Freund. Die gelben Laubblätter sind mir zur Zeit ein Rätsel.
Ihre Blüten öffnen und schließen sich im Laufe des Tages wieder.
Manchmal kommt es zur Samenreife. Diese lassen sich dann wunderbar für den Ansatz im Folgejahr verwenden. Einfach bei etwa 18°C im Februar auf der Fensterbank, am besten unter einer abgeschnittenen Plastikmilchflasche von Lidl auf einem Pressling ansetzen. Nach 3-4 Wochen sieht man dann eine Pflanze wachsen. Später schafft sie dann bis zu 20 cm am Tag. Lockerer, luftiger, humusreicher Boden, an einem windgeschützten Sonnenplatz ist für die Thunbergia (anderer Name für die Susanne) perfekt. Wenn man der Pflanze regelmäßig am Abreifen von Samenkapseln hindert, blüht sie großzügig.