Ich liebe Spaghetthkürbis

Rezept für zwei Personen:

ein footballgroßer Spaghetthkürbis
4 Schalotten oder je eine ordentliche Zwiebel
2 Knoblauchzehen, nach Belieben auch mehr
4 Esslöffel Olivenöl
40 Gramm Butter
2 gestrichene Teelöffel Salz
160 Gramm Cheddar 9 oder 12 Monate alt ( es geht aber auch anderer würziger Käse)

Den Kürbis halbieren, entkernen, ohne den Kase mit den Zutaten hleichmäßig verteilt und gut gemischt füllen, bei 180°C Umluft etwa 25 Minuten backen. Dann gib 2/3 vom geraspelten Käse zur Füllung und mische das gut durch. Der kürvis wandert njn fur weitere 10 Minuten in den Ofen. Dannach schalte den Ofen aus und bestreue den Kürbis mit dem Rest Käse. Das ganze nun im Ofen noch etwa 5 Minuten stehen lassen.

Dipp dazu:
einen Kaffeebecher voll frischer Basilikum-Blätter
3 Gramm gestroßene geröstete Erdnüsse
2 Zehen ebenfalls frischer Knoblauch
40 ml Olivenöl
1/2 gestrichener Teelöffel Salz
70 ml Schmand

Basilikum Ölen und fein hacken.
Knoblauch in sehr feine Stückchen schneiden und zum Basilikum geben, ebenso Öl, Schmand und Salz. Die Erdnüsse zerdrücken, zerkrümeln, ich mache das mit der breiten Seite meines Kochmessers und dazu geben. Gründlich verrühren.

Der Kürbis sollte jetzt zwar noch recht heiss, aber an der Schale handlebar aus dem Ofen, Airfryer zu nehmen sein. Nun zupft man das faserige Fruchfleisch mit einer Gabel hervor, bis zur pappig, harten Schale runter. Man zerpflücke den Kürbis wie einen Salat und mische alles gut durch und verteile es auf die Teller. Dazu eine Portion Dipp. Als Getränk dazu ist Wein, Wasserkefir oder Saft-Schorle echt prima.

Guten Hunger!

Die anfallenden Kerne eigen sich für die Nachzucht. Ein Kürbis kostet ja um die 3,59 € undwenn man die Möglichkeit hat … Ich finde es schade, dass man ihn nur kurz und nur in gut sortierten Gemüseabteilungen bekommt. Dabei ist das eine Beere und damit Obst.

Maronen, die vegane Alternative zum Shrimps-Pulen

Ein paar große Maronen, so 180 Gramm, also für mich allein, und ein großes Glas Milchkefir passen prima zusammen. Auch ein Bier zusätzlich ist nicht so verkehrt.

Es ist wieder Maronenzeit, die Zeit der mildsüßen, mehligen Kastanien. Ein paar tiefe Kerben in die Spitze und ab in den Airfryer, bei 180 ° C so 13-16 Minuten – fertig. Ein schnell zubereitetes, nahrhaftes und einfaches Abendessen. Ich bin da Purist, dazu Milchkefir und vielleicht noch ein Bierchen. Keine Soßen, Dips, Öle oder sonstigen Schnickschnack. Ich setze mich hin und pule mir die Öster. Mal bleibt ein wenig knuspriges „Innenfell“ dran, mal sind sie schier und nackig. Beides super. Immer mal wieder ’nen Schluck zu trinken dazu, das ist es. Naja und das besinnliche Pulen, bei dem man sich entweder sinnierend zurück ziehen oder aber auch in geselliger Runde sabbeln kann.

Ich finde, dieses händische Erobern eines leckeren Lebensmittels, wie Krabben, Flusskrebse, Hummer, Muscheln, Schnecken, Shrimps, Hühnchen, Emte, Gans und Maronen, ist ein besonderer Genuss. Bei Maronen bleiben aber Umweltgewissen und Hände sauber.

Alternativ dünste ich Maronen auch im Dampfgarer. Da bekommen aie 20 Minuten von mir. Die Maronen aind dann saftiger. Aber der Garer muss vorher auf und anschließend wieder zurück gebaut werden, alles aufwändiger, also bevorzuge ich für mal eben so, den Airfryer. Kochtopf geht auch, aber das Wasser verdünnt mir das alles zu sehr.

Surströmming

Also, ich habe es nun auch ausprobiert. Einmal eine Dose von 2017 und eine von 2023. Das Prozedere ist eigentlich simpel, man sollte einmal das „Wasmacheichdann“ komplett bis zum Verwerfen der Reste durchgespielt haben, bevor man den Anstich wagt.

Der Anstich der Dose aollte jnter Wasser erfolgen, damit sich nur der Geruch und nicht die Flüssigkeit überall verteilt. Der Geruch kommt dem an einer Campingkloreinigungsanlage nahe. Intensive Noten von Schwefelverbindungen bringen die den geneigten Konsumenten an die Grenzen. Der rosige Fisch wird dann direkt im Eimer, in dem auch die Dose geöffnet wurde abgespült und auf den Teller gelegt.

Den Fisch haben wir dann mit dem dünnen schwedischen Brot, Frischkäse mit Lauch und Zwiebeln aowie gekochten Kartoffeln zu Rollen aufgerollt und mit Bier und Alborg gegessen. Der Fisch schmeckt nach Appetitsill und Sardellenpaste, mit sauerlicher Note und viel Fischaroma. Die Stinknote verschwindet aus der Wahrnehmung und übrig bleibt ein sehr intensives kulinarisches Erlebnis in geselliger Runde mit stark polarisierendem Charakter.